KUNST UND KULTUR

 

Lächelnd geben sie es zu, die beiden Eigentümer. Massimo und Silvana de Nardo würden sich nie mit fremden Federn schmücken. Sie haben die Idee, der sie jetzt folgen, abgeschaut und kopiert. Australien und Kalifornien waren ihre Vorbilder, genauer: die dort so genannten „offenen Weinkeller“.

 
 

Also Natur und Kultur so innig wie möglich zu vereinen, und dabei lieber eine Neuigkeit mehr ausprobieren als eine zu wenig. Jungen Talenten offen zu stehen wie bewährten Stars, Malern ein Podium zu bieten wie Musikern, Fotografen wie Jazzern, Schauspielern wie Schriftstellern; denn zu jeder Kunst gehört seit alters her eine Pause, ein Verschnaufen.

 
 

Und womit gelingt dies am besten? Eben: Mit einem Prosecco Superiore aus dieser so offenen Cantina. Welcher der vier Weine am besten paßt? Das bespricht man zuvor mit den Künstlern. Denn ein Künstler war es ja auch, der von Anfang an dabei war und der den de Nardos half, ihre Weine viermal neu zu präsentieren; und zwar mit seinen Entwürfen für die Etiketten: Maestro Roberto Bertazzon. Er hat natürlich auch das Chamäleon entworfen; das Original hängt zuhaus bei den Eigentümern.